Beim Konsens einigen sich die Beteiligten, die sich vorher uneinig waren, darüber, was richtig ist. Sie verändern also, zumindest zum Teil, ihre Positionen. Beim Kompromiss aber bleiben die Positionen die alten, man einigt sich nur auf eine gemeinsame Lösung.

 

(Rainer Erlinger „Passt schon“, Süddeutsche Zeitung Nr. 34, 10./11.02.2017, p.45)