Epiktet und Buster Keaton


Der notorische Stoiker Epiktet trennt strikt zwischen:

· Dingen und Zuständen, die sich außerhalb der menschlichen Macht befinden und daher als gegeben angenommen werden müssen

· Zuständen, die das Innerste des Menschen betreffen und daher ausschließlich Gegenstand SEINES Einflusses sind.

 

Siehe dazu Buster Keatons Filme und Steven Coveys Theory of Influence | © Foto: : Wikipedia, Commons


Toleranz-Paradoxon


Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die uneingeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen- wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.

 

(Karl Popper, 1945 | © Foto: Wikipedia, Commons)


Was ist ZEIT ?


„Wenn man mich nicht fragt, was Zeit ist, weiß ich es“, sagte einst ein kluger alter Mann, „wenn man mich fragt, weiß ich es nicht.“

 

(Norbert Elias: Über die Zeit)


Ta-Nehishi Coates


“You are growing into consciousness, and my wish for you is that you feel no need to constrict yourself to make other people comfortable.”

 

Ta Nehishi Coates | © Foto: Wikipedia, Commons


Fluchtpunkt


Wenn ich im Fernsehen die Leute reden höre, dann denke ich, das ist alles Satire. Inzwischen scheint die Wirklichkeit die Übertreibung zu sein -die Wirklichkeit, nicht die Kunst.

 

(Silvia Bovensen)


facebook, youtube & co.


In a cartoon that appeared in the New Yorker in 1993, two dogs sit beside a computer.
One has his paw on the keyboard, the other is looking up at him quizzically.
„On the Internet,“ the dog using the keyboard reassures his canine friend,
„nobody knows you´re a dog.“

 

Andrew Keen (2007): The Cult of the Amateur – How Today´s Internet is Killing Our Culture and Assaulting Our Economy


Worte, Worte nur ein Weilchen


Es gibt, jeder weiß das, einen Unterschied zwischen dem, was Worte in einer Sprache bedeuten und dem, was Menschen in bestimmten Situationen mitteilen wollen, indem sie diese Worte verwenden. Das ist der Unterschied zwischen dem, was jemand sagt und was jemand meint.

 

(Wolfram Ellenberger: Philosophie für Alle, die noch etwas vorhaben)


Utopie und Zukunft


Utopie entwertet die Gegenwart zugunsten einer Fiktion von Zukunft, Utopie geht immer auf Kosten des wirklichen Lebens. Die eigentliche Frage ist, ob Zukunft noch als Qualität denkbar ist. In den jetzt entstandenen schwebenden Strukturen geht es darum, dass der Einzelne nicht mehr existieren, sondern nur noch funktionieren soll. Das geht dann nahtlos über in die Machtübernahme durch den Computer.

 

(Heiner Müller 1991)


Gedächtnis und Stolz


„Das habe ich getan!“ sagt mein Gedächtnis.
„Das kann ich nicht getan haben!“ sagt mein Stolz und bleibt unerbittlich.

Endlich gibt das Gedächtnis nach…

 

Friedrich Nietzsche, | © Foto: Wikipedia, Commons


Songs for Life


„We learned more from a 3 minute record than we ever learned in school…“

(Bruce Springsteen: No Surrender)